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Modul TM 2.1 der Grundausbildung erfolgreich durchgeführt

10 Kameraden der Feuerwehr Hürtgenwald haben im September 2016 das Modul TM 2.1 "Brandbekämpfung" der Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen.

Nach 40 theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden mussten dazu eine schriftliche und eine praktische Einzel- sowie Gruppenprüfung bestanden werden.

Die Grundausbildung wird in Kooperation mit den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Heimbach und der Gemeinde Kreuzau an wechselnden Standorten durchgeführt.

Insgesamt haben an dem in Kreuzau stattfindenden Modul 26 Kameraden der drei Wehren teilgenommen und dieses auch bestanden.

 

Fahrsicherheitstraining der Feuerwehr Hürtgenwald

Am 27.08.2016 stand für zwölf Kameraden der Feuerwehr Hürtgenwald ein Fahrsicherheitstraining auf einer Fahrtrainingsanlage in Grafschaft, Rheinland-Pfalz an.

Unter Anleitung eines professionellen Instruktors mussten die Teilnehmer nach kurzen theoretischen Einweisungen ihr Können im Umgang mit den Einsatzfahrzeugen unter Beweis stellen.

Auf dem Programm standen Gefahrenbremsungen bei Nässe und Glätte (simuliert durch eine nasse Blaubasalt-Fahrfläche), ein Slalom-Parcours sowie Ausweichübungen und das Abfangen eines ausbrechenden Fahrzeuges.

Hintergrund:

Gerade für die Lenker von Einsatzfahrzeugen ist eine Fahrt unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten sehr gefährlich. Statistiken haben bewiesen, dass das Unfallrisiko um das 17-fache im Vergleich zur normalen Teilnahme am Straßenverkehr steigt.

Das Training hilft den Fahrern Gefahren und Risiken im Straßenverkehr besser wahrnehmen und abschätzen zu können, sowie auf diese mit der richtigen Verhaltens- bzw. Fahrweise zu reagieren.

Gefahrenbremsung

Gefahrenbremsung, deutlich zu sehen ist die Schwerpunkverlagerung des Fahrzeugs nach vorne

Einfahrt in den Slalomparcours

Gefahrgut-Einsatzübung in Bergstein durchgeführt

Alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Hürtgenwald müssen jährlich eine Einsatzübung durchführen, um auch weiterhin ihre Tauglichkeit für den Einsatz unter umluftunabhängigen Atemschutz erhalten zu können. Das gleiche gilt auch für die ausgebildeteten CSA-Träger der Feuerwehr Hürtgenwald. CSA steht für "ChemikalienSchutzAnzug". Dieser schützt die in ABC-Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern vorgehenden Feuerwehrkameraden vor äußeren Einflüssen.

Die Löschgruppe Bergstein, welche in der Feuerwehr Hürtgenwald federführend für die Abarbeitung dieser ABC Einsatzlagen zuständig ist, führte dazu am 25.06.2016 mehrere Übungen in der Nähe des Burgbergs in Bergstein durch.

Durch einen permanenten Überdruck ist der Chemiekalienschutzanzug (welcher übrigens gegen die meisten Chemikalien beständig ist) nicht nur flüssigkeitsdicht sondern auch gasdicht.

Da Bewegungsfreiheit, Kommunikation und Motorik durch die Anzüge stark eingeschränkt sind, ist die jährliche Einsatzübung sehr sinnvoll. Das Feuerschutztechnische Zentrum des Kreises Düren (FTZ) bietet den Kommunen dazu eine eigene Übungsanlage an, welche auf einem Container transportabel aufgebaut ist. Somit besteht die Möglichkeit, realitätsnah Einsatzübungen durchführen zu können. Neben undichten Rohren, Rohrflanschen und Behältern kann mit einer Nebelmaschine auch eine austretende Gefahrstoffwolke simuliert werden. Die Aufgaben der vorgehenden Trupps sind in erster Linie die Erkundung des austretenden Stoffs, sowie das Abdichten von Rohren und Behältern. Auch das Auffangen von austretenden Gefahrstoffen kann geübt werden. Als Übungsmedium für flüssige Gefahrstoffe wird Leitungswasser eingesetzt.

Wird ein Trupp unter CSA tätig, ist großer Personaleinsatz gefordert. Es muss ein mindestens gleich gut ausgerüsteter Sicherheitstrupp gestellt werden, um in Notfällen den vorgehenden Trupp retten zu können. Ebenfalls muss ein Dekontaminationsplatz vorbereitet werden, in dem die von der Einsatzstelle zurückkehrenden CSA-Trupps in einem "Schwarzbereich" dekontaminiert (gereinigt) werden um eine weitere Verbreitung des Gefahrstoffs zu verhindern. Anschließend treten die Trupps direkt aus dem Chemikalienschutzanzug in den sauberen "Weißbereich" über. Weitere Trupps sperren die Einsatzstelle weiträumig ab.

Da dieser Aufwand nicht alleine von einer Löschgruppe im Einsatz gewährleistet werden kann, schließen sich im Kreis Düren immer mehrere Kommunen zu einem ABC-Zug zuammen, um gemeinsam einen Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern abarbeiten zu können.

Die Feuerwehr Hürtgenwald bildet zusammen mit der Stadt Nideggen und der Stadt Heimbach den ABC Zug 505, welcher noch durch Messeinheiten aus Niederzier und Kreuzau oder Dekontaminationseinheiten aus Aldenhoven und Langerwehe bei Bedarf verstärkt werden kann.

 

 Simulierter Gefahrstoffaustritt aus Kanalrohr und 1000l IBC Behälter

 Der vorgehende Angriffstrupp erkundet "unter CSA"

Ein Leck im Rohrleitungssystem wird verschlossen.

Abnahme der Jugendflamme Stufe 1A & 1B am 16.04.2016 in Vossenack

Am Samstag, dem 16.04.2016 trafen sich die Jugendgruppen der Feuerwehr Hürtgenwald im Gerätehaus Vossenack zur Abnahme der Jugendflamme Stufe 1A und 1B.

Die Jugendflamme gliedert sich in die Stufen 1,2 und 3, wobei die erste Stufe in die beiden Teilabschnitte A und B aufgeteilt ist. Die Stufe 1 ist die Einführung in die Prüfungen bei der Jugendfeuerwehr und vermittelt die ersten Grundkenntnisse im Feuerwehrdienst.

13 Jugendliche absolvierten den Teil A der Jugendflamme Stufe 1.

Unter anderem musste erfolgreich die Absetzung eines Notrufs simuliert werden, ein C-Schlauch ausgerollt und gekuppelt werden und die Handhabung eines Strahlrohrs sowie eines Verteilers erklärt werden. Außerdem musste den Ausbildern das Anschlagen von drei Feuerwehrknoten vorgeführt werden.

Für drei weitere Jugendliche, die den Teil A bereits im Vorjahr erfolgreich absolvieren konnten, stand die Abnahme des Teils B an.

Neben einer Demonstration der Ersten Hilfe und der Absperrung einer Unfallstelle an einem Modell stand hier das Aufsetzen und die Inbetriebnahme eines Standrohrs sowie das Ankuppeln eines B-Schlauchs auf dem Programm.

Aber reines feuerwehrtechnisches Wissen alleine reichte nicht aus um die Prüfung zu bestehen. Zum Thema "Feuerwehr der Zukunft" erstellten die Jugendlichen Collagen und ließen ihrer Kreativität freien Lauf.

Alle 16 Teilnehmer bestanden mit guten Ergebnissen die Prüfung und erhielten vom Gemeindejugendfeuerwehrwart Jürgen Heinrich eine Teilnehmerurkunde.

Die drei Teilnehmer, die mit bestehen des Teilabschnitts B die Jugendflamme Stufe 1 nun komplett absolviert haben, durften sich zusätzlich über ein Abzeichen freuen.

Die Teilnehmer der Jugendflamme und die Jugendbetreuer

 

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