Einsatz 034_29.07.2016 BD2 / RN01 Brand im Thermoölkessel

Am Freitag den 29.07.2016 gegen 14:05 Uhr wurde die FF Hürtgenwald zu einem Brandeinsatz nach Vossenack-Germeter alarmiert. Gemeldet war ein Brand im Thermoölkessel. Gemäß AAO werden zu dieser Tageszeit alle Einheiten der Feuerwehr Hürtgenwald alarmiert, damit in dieser personalkritischen Zeit ausreichend Einsatzkräfte am Einsatzort vorgehalten werden können. Zeitgleich wurde seitens des FTZ die Drehleiter sowie der Atemschutzcontainer als auch RTW und die Polizei alarmiert.

Nach Ankunft der ersten Einheit (hier: C-Dienst mit dem KdoW) stellte sich folgendes Lagebild heraus:

Alle Mitarbeiter hatten das Gebäude verlassen und hielten sich am Sammelplatz auf, nach Auskunft zweier Mitarbeiter war es innerhalb des Blockheizkraftwerkes (BHKW; die Größe des BHKW ist aus den Bildern her ersichtlich)  aufgrund einer Leckage an einer Rohrleitung in einem Thermoölkessel (ist wie ein Wärmetauscher aufgebaut) zum Brand von austretendem Thermoöl gekommen. Der Brand war nur durch ein ca. 70mm großes geöffnetes Rohr erkennbar. Erste Versuche seitens der Mitarbeiter den Brand mit Pulverlöschern zu löschen, blieben erfolgslos. Die Anlage war seitens des Personals schon heruntergefahren worden.

Nach Ankunft aller Einheiten wurden 2 Abschnitte gebildet: Brandbekämpfung und Bereitstellung. Um den Grundschutz der Gemeinde Hürtgenwald weiterhin zu gewährleisten, wurde ein Löschfahrzeug mit einer Staffel zusammengestellt, welches dann für weitere Einsätze innerhalb des Gemeindegebietes zur Verfügung gestellt werden konnte.

Da das Löschen von Thermoöl mit Wasser nicht und der Einsatz von Schaum nur bedingt geeignet ist, wurde Kohlendioxid bzw. Stickstoff sowie Pulver als Löschmittel der Wahl ausgewählt. Da hier jedoch weitere Löschmaßnahmen erfolglos blieben, wurden nach Rücksprache mit dem Betriebspersonal und dem Hersteller der Anlage die Förderpumpen, welche das Öl durch die Rohrleitung des Kessels pumpen, abgeschaltet. Hierdurch wurde das Flammenbild schon beträchtlich kleiner, sodass der Brand mittels Kohlendioxid und Pulver endgültig abgelöscht werden konnte. Der Bereich wurde noch ca. 1h von der Feuerwehr überwacht, bevor die Einsatzstelle dem Betreiber wieder übergeben wurde. Der Einsatz dauerte insgesamt 2,5h.

Anwesende Einheiten:

·         Alle LG der FF HGW

·        Kreis Düren FTZ DLK und AB-Atemschutz

·         Kreis Düren RTW 14

·         Polizei

·         Kreisbrandmeister

 

 Blockheizkraftwerk

 

 

Einsatz 032_19.07.2016 BD1 unklarer Brandgeruch

Die Löschgruppen Straß und Gey wurden zu einer unklaren Rauchentwicklung/Wahrnehmung von Brandgeruch in die Ortslage Straß alarmiert. Der Ausgangspunkt einer anfänglich festgestellten Rauchwolke konnte nicht ermittelt werden. Der Brandgeruch nahm schnell ab. Nach Absuche in der Ortslage Straß, bei der auch Grundstücke betreten wurden, konnte kein Feuer festgestellt werden. Ein Einschreiten der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Einsatz 031_08.07.2016 PE1 Person unter umgestürztem Traktor

Am 08.07.2016 wurden der Rüstzug (LG Hürtgen und Großhau), sowie die Löschgruppen Straß und Gey gemeinsam mit der Verwaltungs-/Bauhofstaffel der Feuerwehr Hürtgenwald gegen 10:25 Uhr zu einer unter einem Traktor eingeklemmten Person in die Ortslage Gey alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war die eingeklemmte Person bereits durch Ersthelfer befreit worden und wurde durch den Rettungsdienst betreut. Die Person war leicht verletzt worden. Durch die Feuerwehr wurde mit Muskelkraft der umgestürzte Traktor – ein Holder in der Größe eines Rasenmähertraktors – aufgerichtet. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden aufgenommen und entsorgt.

Einsatz 030_07.07.2016 TH Auslaufende Betriebsmittel nach Verkehrsunfall

DIe Löschgruppe Großhau wurde aufgrund auslaufender Betriebsmittel in Folge eines Verkehrsunfalls auf die L11 zwischen Brandenberg und Kleinhau alarmiert.

POLIZEIBERICHT Pressestelle Polizei Düren:

Hürtgenwald (ots) - Dadurch, dass er den Anweisungen seines Navigationsgerätes gefolgt war, verursachte ein 43 Jahre alter Mann aus Düren am Donnerstagabend einen Verkehrsunfall.

Mit seinem Pkw war der Dürener gegen 19:35 Uhr auf der L 11, von Bergstein kommend in Richtung Kleinhau, unterwegs. Hierbei folgte er den Anweisungen seines Navigationsgeräts, das ihn in Richtung des Brandenberger Wegs lotste.

Folglich bremste der Autofahrer ab, um von der Landstraße aus abzubiegen. Dabei achtete er aber eigenen Angaben nach nicht auf den ihm nachfolgenden Verkehr und vergaß möglicherweise auch, den Fahrtrichtungsanzeiger zu betätigen. Somit hatten zwei ihm hinter her fahrende Männer keine Chance: ein hinter ihm befindlicher, 47 Jahre alter Motorradfahrer aus Monschau, schaffte es noch, sein Krad rechtzeitig zu bremsen. Der diesem jedoch folgende, 35-jährige Indener Biker nicht. Er kam bei seiner Vollbremsung zu Fall und stieß mit seinem Fahrzeug gegen das des vorausfahrenden Monschauers. Damit stürzte dieser ebenfalls und verletzte sich, genau wie sein Kompagnon, leicht. Die genauen Unfallumstände sind aber derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Kräder wurden bei dem Crash beschädigt. Die eingesetzten Beamten schätzten den Schaden auf gut 6000 Euro. Sie wurden von der Unfallörtlichkeit abtransportiert. Der 35-jährige Fahrer musste zudem nach einer rettungsdienstlichen Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden. Vermutlich verletzte er sich leicht.

Die Polizei hat eine Verkehrsunfallanzeige gefertigt.

 

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