An insgesamt drei Wochenenden fand in Heimbach der Lehrgang Truppmann 1 (TM 1) in einer Ausbildungskooperation der Feuerwehren der Städte Heimbach und Nideggen , sowie der Gemeinden Hürtgenwald und Kreuzau statt. Insgesamt 23 Teilnehmende erhielten hier das Basiswissen für die Feuerwehr-Arbeit. Am 22.03.2026 fanden abschließend die theoretischen und praktischen Prüfungen rund um das Feuerwehrgerätehaus Heimbach statt. Alle Teilnehmenden haben den Lehrgang erfolgreich bestanden.
Herzlichen Glückwunsch!
Alle Teilnehmenden der vier Kommunen, sowie Ausbilder und Leiter der Feuerwehren
Am 04.02.2026 konnte durch die Leitung des Ordnungsamtes und die Wehrleitung ein neues Mannschaftstransportfahrzeug für die Feuerwehr Hürtgenwald bei der Firma Reinartz in Langerwehe abgeholt werden. Es handelt sich um einen neuen Ford Transit, der durch die Fachfirma nach den Bedürfnissen der Feuerwehr Hürtgenwald zum Einsatzfahrzeug umgebaut wurde. Das Fahrzeug kommt zukünftig bei der Einheit Tagesalarm (besetzt durch Mitarbeiter von der Gemeindeverwaltung und des Bauhofes) zum Einsatz.
Mit tiefer Betroffenheit müssen wir Abschied von unserem Kameraden Stephan Elbern nehmen, der am 07.01.2026 im Alter von 46 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist.
Stephan übernahm bei der Gemeindeverwaltung Hürtgenwald im Jahr 2020 u.a. die Position des Sachbearbeiters für Feuerwehrangelegenheiten und Katastrophenschutz. Im Jahre 2021 trat er der Tagesalarm-Einheit der Feuerwehr Hürtgenwald bei. Dort war er immer mit sehr großem Engagement bei Übungen und Einsätzen dabei. Mit Stephan verlieren wir einen immer fröhlichen und hilfsbereiten Freund und Kameraden, der auch in seiner Funktion als Verwaltungsmitarbeiter versuchte, die Feuerwehr bestmöglich zu unterstützen und voranzubringen. Lieber Stephan, wir sind dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam mit dir verbringen durften und werden all die schönen gemeinsamen Momente in guter Erinnerung behalten.
Maach et joot, wir sehen uns wieder!
Deiner Familie wünschen wir ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Im Jahr 2025 wurde für die Freiwillige Feuerwehr Hürtgenwald ein Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Das Schutzkonzept wurde unter aktiver Mitwirkung der Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Stolberg entwickelt.
Ziel des Schutzkonzeptes ist es, Kinder und Jugendliche, die in der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie im Umfeld der Feuerwehr betreut werden, wirksam zu schützen und ein sicheres, achtsames Umfeld zu gewährleisten. Das Konzept legt klare Verhaltensregeln fest, sensibilisiert alle Beteiligten für Grenzverletzungen und schafft transparente Strukturen zum Umgang mit Verdachtsfällen.
Bestandteile des Schutzkonzeptes sind unter anderem:
die Definition von verbindlichen Verhaltensstandards,
Regelungen zu Nähe und Distanz,
Maßnahmen zur Prävention und Sensibilisierung,
klare Zuständigkeiten und Meldewege bei Verdachtsfällen sowie
Informationen zu externen Anlauf- und Beratungsstellen.
Mit der Einführung dieses Schutzkonzeptes übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Hürtgenwald Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen und setzt ein deutliches Zeichen für Prävention, Transparenz und eine Kultur des Hinsehens.